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Freitag, 5. Dezember 2014

window with views


Fenster sind da um Hinauszuschauen. Um Licht in ein Zimmer zu bringen. Um den Schall draussen zu halten. Aber es gibt Zeiten da ermöglichen Fenster den Blick nach innen. Man sagt, die Augen sind das Fenster zu unserer Seele. Augen sind zum Sehen da - doch manchmal gibt es Zeiten, da ermöglichen sie den Blick in die Seele.

Vielleicht ist das der Grund, warum so viel Promis mit Sonnenbrillen durch den Alltag gehen. Es könnte ja peinlich sein, wenn das Chaos, die Konfusion, das Wirrwarr und die Vernebelung sichtbar würden.

Man schließt die Augen der Toten behutsam; nicht minder behutsam muss man die Augen der Lebenden öffnen.
Jean Cocteau

Mittwoch, 26. November 2014

sitting on the lights


Ich habe sie getroffen, wie sie auf der Brüstung der Bahnhofshalle sassen und es wirkte, als ob sie schweben würden. Wäre ein gutes Gefühl:" sitting on the lights"


Sobald ein Optimist ein Licht erblickt, das es gar nicht gibt, findet sich ein Pessimist, der es wieder ausbläst.
Giovanni Guareschi

Sonntag, 9. September 2012

in the light

Im Licht wird vieles Sichtbar. Dinge, die man manchmal gar nicht sehen möchte. Dinge, für die man sich schämt. Im Licht kann aber auch Unklares klar werden. Können verworrene Gedanken wieder Klarheit finden. Im Licht sieht alles etwas anders aus. Manchmal braucht es Mut sich ins oder dem Licht zu stellen. Es muss ja nicht gleich das Rampenlicht sein!

 

Dienstag, 7. Februar 2012

Rei und Glied

Aufgereiht -In Rei und Glied. Aus irgend einem Grund haben wir Menschen das Bedürfnis Ordnung in unser Leben zu bringen. Manchmal seht es nicht zu oberst auf unserer Prioritätenliste, doch ist Ordnung für uns meist OK. Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, wieso das so ist. Warum versuchen wir immer wieder dem Chaos entgegen zu wirken, warum ist es uns wohl, wenn etwas wieder in Rei und Glied steht?



Mittwoch, 4. Januar 2012

underground

Underground - Diese Bild habe ich in einer Tiefgarage gemacht. Eine Öffnung gewährte einen Blick in die Oberwelt. Manchmal ist es so einfach verschiedene Welten miteinander zu verbinden.
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Samstag, 3. Dezember 2011

Kitsch

Ich war kurz vor dem Eindunkeln in einem toskanischen Dorf unterwegs. Ein Schaufester warf farbiges Licht in die enge Gasse. Kitsch lässt grüssen! Natürlich assoziiere ich zu diesem Bild wieder eine Idee. Ich liebe schwarzweiss Fotos. Durch Reduktion auf das Wesentliche kann man gute Ergebnisse erzielen. Zum Glück gibt es neben "der Reduktion" und "dem Wesentlichen" aber immer wieder Farben, diese machen die Welt bunter und vielfältiger - auch wenn manchmal eine störende Farbe ein Bild dominieren, zerstören oder einfach nur kitschig machen kann.


Mittwoch, 2. November 2011

show me the way

Zwei Männer im Gespräch. Zwei Welten treffen aufeinder. Der "Andere" ist anders, hat andere Ideen, andere Meinungen. Und doch lässt sich der" Eine" vom "Andern" etwas zeigen. Wir wissen nicht, auf was er deutet. Wir wissen auch nicht, ob das Gezeigt wesentlich ist. Doch er lässt sich auf den "Anderen" ein.
Mir gefällt, wie die Sonne in diese Szene hineinscheint. Ist es nicht so, dass man im Licht mehr sieht? Und ist es nicht so, dass Licht eine Situation verändert? - Zum Glück (LUCK) gibt es "das Licht", so können sich "Einte" immer wieder auf  "Andere" einlassen.




Samstag, 29. Oktober 2011

Der Steg

Wir waren letzten Sommer in Schweden in den Ferien. Vor unserem Haus war ein See und am Ufer war ein kleiner Steg angebracht. Dieser Steg hat mich fasziniert und ich habe von ihm unzählige Bilder geschossen. Manchmal habe ich mich gefragt, warum mich dieser kleine, unscheinbare Steg so fasziniert hat. Die Faszination war wohl, dass sich dieser unscheinbare Steg nie veränderte aber das Gesamtbild sich immer wieder neu in Szene setzte. Ob das Wasser Wellen schlug oder spiegelglatt war. Ob die Sonnte schien und der Himmel blau war oder ob bedrohlich Wolken über ihm hingen. Ob in der langen Abenddämmerung der Himmel sein Lichtspiel präsentierte oder der Morgennebel ihn einhüllte.
Und mir viel ein, dass ich mir oft die Frage stell, wer ich bin? Dabei ertappte ich mich, wie oft ich mich über die Dinge definiere, die ich tue. Und ich muss mir eine weitere Frage stellen: Gibt nicht das Licht in dem ich stehe, mir den eigentlichen Wert und nicht die Dinge, die ich tue?
Entstanden ist dies Bild an einem Abend, als der See spiegelglatt war und die Dämmerung ein fantastisches Lichtspiel darbot.












Dienstag, 25. Oktober 2011

Was kommt?

Ein einziges Bild auf einem Blog, ist ja nicht gerade der "Börner". Darum poste ich heute ein weiteres Bild.
Es ist eines meiner Lieblingsbilder. Fotografie ist ja das Zusammenspiel von Objekt, Licht und Emotionen. Diese Foto habe ich an einer sehr speziellen Hochzeit gemacht. Mir gefällt ihr Blick in die Ferne und der Himmel der offen über ihr steht.