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Samstag, 15. November 2014

Keine Chance


Ich habe ihn erlebt, wie er im Gespräch mit einem Touristen ist. Die Frag ist, warum bis du in einem fremden Land und verkaufst "Schrott". Das Gespräch wurde heftiger und mir wurde klar, dass ich keine Ahnung habe, was es heisst, in einem Land keine Chance zu haben.

"Manchmal wartet die Chance des Lebens gleich um die Ecke, manchmal muss man etwas länger suchen." Paul Potts - ich füge an ...etwas weiter reisen."

Sonntag, 30. Dezember 2012

Futterneid

Noch einmal ein farbiges Bild. Aufgenommen an einem Strand in Italien. Haben oder nicht haben, begabt oder unbegabt sein, beliebt oder unbeliebt sein, ... viele negative Gefühle entstehen nur, wenn ich mich mit jemandem anderen vergleiche. Daher ist es gut für die Seelengesundheit, wenn ich mich und meine Welt als gut definiere. Es sieht nach Selbstbetrug aus –ist aber vielleicht einfach Intelligenz




Freitag, 16. November 2012

Auf dem Sprung ..

Auf dem Sprung sein. Bereit sein für ein Geschäft. Ausschau halten nach einer Gelegenheit. Wo passiert gerade was? Wie viele Menschen sind immer auf dem Sprung. Halten dauernd Ausschau nach etwas Besonderem und verpassen dabei das Jetzt.
 

Freitag, 26. Oktober 2012

Kaufen was ....

Kaufen was man nötig hat. Aber wie sieht es aus, wenn man die Dinge schon hat, wenn die Dinge nicht defekt oder veraltet sind. Neues kaufen, nur weil man noch trendtiger sein will. Ist das nicht einfach dekadent?

Montag, 22. Oktober 2012

1. Geburtstag


Vor einem Jahr habe ich mit meinem Fotoblog begonnen. In dieser Zeit habe ich 285 Bilder gepostet, Hochs und Tiefs erlebt, liebe Kommentare erhalten und an mir gezweifelt und so glaube ich, habe ich mich entwickelt. Ich habe viel, ja manchmal zu viel Zeit in den Blog gesteckt. Nun werde ich sehen, ob ich noch ein weiteres Jahr anhänge oder ob ich diese Kapitel schliessen werde. Wir werden es sehen. Zum Anlass diese Jubiläums habe ich wieder einmal ein farbiges Bild hochgeladen. Ein Bild, das zum Teil von seinen Farben lebt.


Mittwoch, 17. Oktober 2012

Fälschung

Am italienischen Strand werden sie immer wieder angeboten. Fälschungen von Dolce Gabbana, Guggi, Rolex und Co. Alle wissen, dass es Fälschungen sind und das die Qualität eher schwach ist. Und doch werden sie gekauft. Ich habe mich gefragt, warum man sich so gerne mit einer Fälschung schmückt. Lassen wir Menschen uns so schnell hinters Licht führen bzw. führen wir uns selber gerne hinters Licht?
 

Montag, 8. Oktober 2012

Brillenmann

Ich war wieder einmal in Italien am Strand. Dazu gehören die Strandverkäufer, die ihre gefälschte Wahre an den Mann bzw. an die Frau bringen wollen. Er kam aus Senegal und lebt seit 3 Jahren in Italien. Ich frage mich immer wieder, ob so eine bessere Welt aussieht und welche Träume wohl bei diesem Brillenmann schon alle geplatzt sind?
 

Sonntag, 30. Oktober 2011

Brauchenix


Brauchenix so nennt sich ein Afrikaner, den ich seit ein paar Jahren immer wieder an einem italienischen Strand treffe. Er verkauft Sonnenbrillen, Schmuck, Tücher und manchmal auch Hüte oder was eben gerade angesagt ist. Der Name Brauchenix hat er sich selber gegeben, weil viele Leute ihm immer wieder dieses Wort gesagt haben.
Dieses Bild habe ich auf einem italienischen Markt gemacht, wo ein namenloser Afrikaner seine paar Turnschuhe auf einer Decke zum Verkaufen aufgestellt hat. Sein Blick war unruhig, da er seine Wahre illegal auf dem Markt anbot. Er war jederzeit beriet die Decke zu packen und sich aus dem Staub zu machen. Viele Touristen betrachteten sein Wahre, immer in der Hoffnung noch ein weiteres Schnäppchen zu machen. Die Betrachtungsweise entsprich diesem Bild. Die Wahre steht gross im Vordergrund, der Mensch dahinter ist verschwommen, unscharf, namenslos.
Wer ist dieser Mann, der seine Heimat, seine Familie verlässt, um auf einem namenlosen Markt ein paar Turnschuhe für einige Hintermänner zu verkaufen. Wird es je eine Zeit geben, wo mich ein Mensch mehr interessiert, als die Aussicht auf ein Schnäppchen? Brauchenix hat ein Name bekommen. Er hat übrigens ein Familie und kehrt im Winter für ein paar Monate in seine Heimat zurück. Vielleicht treffe ich ihn nächstes Jahr wieder und vielleicht erfahre ich seinen richtigen Namen und die Anzahl seiner Kinder und was ihn glücklich macht - vielleicht.....