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Samstag, 6. Dezember 2014

Daheim?


Manchmal befinden Menschen sich in einer Zwischenwelt. Die Heimat ist verlassen und der neue Ort ist noch nicht zur Heimat geworden.


Oh welche Zauber liegen in diesem kleinen Wort: Daheim. Emanuel Geibel

Dienstag, 7. August 2012

phone home

Dieses Bild habe ich in einer Stadt am Bodensee aufgenommen. Diese Frau war in ein Gespräch vertieft. Sie stand neben dem Eingangstor. Ob es der Eingang zu ihrer Wohnung war, weiss ich nicht. Doch wie oft steht man vor der eigenen Türe und weiss nicht ob man hierher gehört.

 

Montag, 30. April 2012

carry me home

carry me home - bring mich nach Hause. Viele Kinder haben es gut. Sie werden versorgt, geliebt, getragen. So entsteht Heimat. Bin ich auch geliebt, versorgt und getragen?

Dienstag, 3. April 2012

Heimflug

Ich habe dieses Bild auf dem Heimflug von Irkutsk nach Moskau aufgenommen. Ein Heimflug ist immer etwas Besonderes. Ich freue mich in der Regel nach Hause zu gehen. Es gibt viele schöne Orte auf der Welt, es gibt viel Schönes, dass man erleben kann und doch gibt es keinen Ort, der der eigenen Heimat entspricht. Es sind nicht die Sehenswürdigkeiten, es ist nicht das Klima, es ist auch nicht Nationalismus, es ist das Vertraute, das einen Ort zu einer Heimat macht. Und doch was ist Heimat?

Freitag, 30. März 2012

Leben in..

Was ist Heimat, warum wohne ich wo ich wohne? Was macht einen Ort zu einem lebenswerten Ort?

Kultuk im Herbst 2011.

Freitag, 16. Dezember 2011

Magglingen

Magglingen, ein Ort im Berner Seeland. Heimat der eidgenössische Sportschule. Ort über der Nebelgrenze. Ort.... Es gibt immer wieder Orte, die für uns Bedeutung haben. Orte, wohin man gelangen will. Orte, die uns Perspektive geben oder Orte die für uns Heimat sind. Welches ist dein Ort, den du suchst? Wohin zieht es dich? Wo ist deine Heimat? Hast du einen Ort, wo du eine Ewigkeit verweilen willst?



Sonntag, 30. Oktober 2011

Brauchenix


Brauchenix so nennt sich ein Afrikaner, den ich seit ein paar Jahren immer wieder an einem italienischen Strand treffe. Er verkauft Sonnenbrillen, Schmuck, Tücher und manchmal auch Hüte oder was eben gerade angesagt ist. Der Name Brauchenix hat er sich selber gegeben, weil viele Leute ihm immer wieder dieses Wort gesagt haben.
Dieses Bild habe ich auf einem italienischen Markt gemacht, wo ein namenloser Afrikaner seine paar Turnschuhe auf einer Decke zum Verkaufen aufgestellt hat. Sein Blick war unruhig, da er seine Wahre illegal auf dem Markt anbot. Er war jederzeit beriet die Decke zu packen und sich aus dem Staub zu machen. Viele Touristen betrachteten sein Wahre, immer in der Hoffnung noch ein weiteres Schnäppchen zu machen. Die Betrachtungsweise entsprich diesem Bild. Die Wahre steht gross im Vordergrund, der Mensch dahinter ist verschwommen, unscharf, namenslos.
Wer ist dieser Mann, der seine Heimat, seine Familie verlässt, um auf einem namenlosen Markt ein paar Turnschuhe für einige Hintermänner zu verkaufen. Wird es je eine Zeit geben, wo mich ein Mensch mehr interessiert, als die Aussicht auf ein Schnäppchen? Brauchenix hat ein Name bekommen. Er hat übrigens ein Familie und kehrt im Winter für ein paar Monate in seine Heimat zurück. Vielleicht treffe ich ihn nächstes Jahr wieder und vielleicht erfahre ich seinen richtigen Namen und die Anzahl seiner Kinder und was ihn glücklich macht - vielleicht.....