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Samstag, 18. Februar 2012

Adieu

Aus aktuellem Anlass!

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Albisgüetli

Cu on the "Albisgüetli" - Nach dieser Wahlschlappe braucht es eine Zäsur - oder vielleicht neue Köpfe oder neue Ideen oder die Einsicht, dass doch "mehr Schweizer" in diesem Land leben, als es Wähler einer gewissen Partei gibt.


Mittwoch, 14. Dezember 2011

Rock 'n Roll

Welche Musik wird heute gespielt. Der Bundesrat wird neu zusammengestellt und man ist schon seit Wochen am Spekulieren, welche neuen Töne erklingen könnten. Im Vorfeld gab es schon einmal ein paar Misstöne. Mich interessiert aber nicht nur welche Köpfe gewählt werden, sondern welche "Musik" nach dieser Wahl gespielt wird.
Mich ermutigt dieses Bild, da dieser Musiker auf einem "urchigen Schwyzerörgeli " gewaltigen Rock 'n Roll gespielte hat. Also - spielt ab heute der Bundesrat Rock 'n Roll?
Eher nicht, da der Wille fehlt, Steine ins Rollen zu bringen.
Einige werden wohl danach den Blues haben.

Montag, 12. Dezember 2011

Tortenstück

Tortenstück - "Wenn es schon nicht für alle reicht, dann nehme ich das grösste Stück für mich." Vordergründig würde das niemand zugeben, aber in der Praxis leben wir genau dieses Prinzip. Solidarität wird nur gelebt, wenn man selber profitieren kann. Dem Schwachen und Armen wird geholfen, wenn man dadurch keinen Verlust erleiden muss.
Kurz vor Weihnachten wird zwar noch einmal auf die Tränendrüsen gedrückt. Es wird fleissig gespendet, um vom übergrossen Tortenstück abzulenken.
Ich bin vor kurzem auf ein Lied von Klaus Lage gestossen, das mich im Bezug auf meine Torte bewegte: Wenn Gott ein Berber wär?

http://www.youtube.com/watch?v=v8BDDJSsUHc




Samstag, 10. Dezember 2011

Der Kandidat

Bundesrat gesucht! In den letzten Tagen wurde es um die Bundesratswahl noch einmal richtig turbulent. Ein Kandidat, der sich mit 100 000 Franken "nicht persönlich bereichern" wollte, musst kurzfristig aufgeben. Ein anderer "schon einmal fast Bundesrat" musste schnell in die Presche springen, obwohl er nicht zu den (in einem demokratischen Verfahren) vorgeschlagenen Kandidaten gehört hat. Das Argument dazu lautete: Konkordanz. Ein Unwort - weil es dazu verschiedene Interpretationen gibt. Und natürlich nur die richtig ist, die am nützlichsten ist.

Für den Fall, dass es noch weitere Kandidaten gibt, die kurzfristig aussteigen müssen. Ich  hätte noch einen valablen Anwärter.


Freitag, 2. Dezember 2011

Gripen-Tat

Der Bundesrat hat entschieden 22 "Gripen" Kampfflugzeuge zu beschaffen und das für einen "Schnäppchenpreis" von 3,1 Milliarden Franken. Ich weiss nicht, ob das eine gute oder eine schlechte Nachricht ist. In der Presse wird debattiert und gefachsimpelt. Bei Kampfflugzeugen denkt wir an technische Wunderwerke oder an Dreckschleudern, Lärmerzeuger usw. Dass diese Geräte aber dazu entwickelt wurden, um Menschenleben zu zerstören, ist selten ein Diskussionspunkt. Wieso auch? "Wir wollen uns doch nur verteidigen." - Was aber wollen wir dabei verteidigen? Die Freiheit? Wie sähe die Freiheit aus, für die ich mein Leben hingeben würde? Wozu lohnt es sich überhaupt zu sterben?



Sonntag, 27. November 2011

Verzahnt

Gestern war bei uns ein Abstimmungs- und Wahlsonntag. Dabei ist etwas weniger hitzig über verschiedene Fragen und Kandidaten debattiert und gestritten worden. Im Vorfeld solcher Sonntage fällt mir auf, dass oft die selben Argumente für die unterschiedlichsten Anliegen verwendet werden. Z.B: "Wenn sie JA stimmen werden wir Arbeitsplätze verlieren" und die Gegner argumentieren: "Wenn sie NEIN stimmen werden wir Arbeitsplätze verlieren". Es ist für viele Wahlberechtigte nicht mehr ersichtlich, warum man was abstimmen soll. Dabei entsteht bei mir der Eindruck, dass das ganze politische System sehr stark ineinander verzahnt ist. Helfen kann uns, wenn wir vermehrt den Blick auf die Fragen richten, wer diesem System den Takt und die Richtung vorgibt. Es könnte ja sein, dass dieses Kräfte gar nicht immer nur das Gute und das Wohlwollen von Menschen im Blickfeld haben - aber wie lautet das Sprichwort schon nur: "Man sägt den Ast nicht ab, auf dem man sitzt." Oder es ist besser nicht genau hinzuschauen, es könnte ja sein, dass ich sehr wohl von der Ungerechtigkeit in dieser Welt profitiere und solange ich auf der vermeintlichen Siegerseite stehe, sollte man nichts ändern - "man kann ja auch nicht"- da alles miteinander verzahnt ist.