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Freitag, 25. November 2011

Eingerrahmt

Nun schliesse ich diese Herbstbilderserie mit einem Foto ab, das auch letzten Montag entstanden ist. Es zeigt den Blick vom einem Stauwehr flussaufwärts. Die Stauwehrhalterung gibt dieser Szene einen Rahmen. Dieser Rahmen steht goss und mächtig in der Landschaft. Er teil diese Szene in einen In- und einen Outbereich. Er grenzt ein bzw. aus.
Mich erinnert dieser Rahmen an unser Bedürfnis Dinge in Rahmen und Normen zu sehen. Uns geben so starke Rahmen und Grenzen Sicherheit und doch (schon wieder ein doch) lässt sich das Schöne, das Ganze, das Vollkommene, das Wahre - einfach das Leben nicht durch einen Rahmen begrenzen. Dieses Bild soll eine Einladung sein, uns aus unserem Rahmen und unseren von aussen aufdoktrinieren Begrenzungen hinauszubewegen. Das braucht Mut - Mut tut gut!

Donnerstag, 24. November 2011

Abtauchen

Dieses Bild ist, wie die letzten Bilder, an der Aare entstanden. Sie wirken furchtbar kitschig. Auch das muss einmal gesagt sein. Doch (es gibt sie immer wieder die "Dochs" und "Abers") diese monochrome Stimmung hat es mir angetan. Es ist nicht ein Produkt aus Photoshop und Co - es war wirklich so.
Ich habe mich gefragt, was das Schild im Wasser sagen will. Heisst es:" Bitte untertauchen." Manchmal wäre es ein gutes Gefühl, wenn man einfach abtauchen könnte. Ich erlebe zur Zeit, dass an mich viele Erwartungen gestellt werden. Du musst hier, du musst dort,... Da würde ich manchmal wirklich gerne einfach abtauchen.
Zur Not betrachte ich dieses Bild und gebe meiner Seele für einen kurzen Moment etwas Tauch-Zeit.



Dienstag, 22. November 2011

Fischer

War gestern wieder einmal an der Aare. Die Sonne brach plötzlich durch den Nebel und ich habe versucht die schönen Lichtstimmungen mit meiner Kamera einzufangen - was natürlich ein trostloser Versuch war, schönes auf 3 1/2 MB zu speichern. Ein Fischer ankerte draussen auf dem Wasser. Diese Szene erinnerte mich an einen Song der Schweizer Band "Patent Ochsner" - Fischer

wär scho ging gärn e fischer gsi
alleini duss i däm boot
hätt i e mordshecht a dr angle
mir wär's so läng wi breit
öb i ne usezieh

Hörprobe: http://www.youtube.com/watch?v=tXjUR4z9rJM&feature=related

Sonntag, 6. November 2011

Der letzte Apfel

Mir ist heute ein letzter, verbliebener Apfel am Baum aufgefallen und ich habe ihm eine Fotohommage gewidmet. Es ist nicht ein besonders schöner Apfel und es ist auch keine edle Sorte. Einfach ein Apfel von vielen und doch erhält er Wert, wenn man ihm die nötige Aufmerksamkeit gibt. In der Zwischenzeit habe ich ihn verzerrt. und der nicht besonders edle und schöne Apfel hat mir geschmeckt. (K)ein Wunder?